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Das Ende des Gangsta-Rap?

Neben einem ebenfalls sehr empfehlenswerten Artikel über die Kommerzialisierung im Journalismus, der sich mit dem Zitat „Massenmedien lieben brennende Barrikaden“ sehr schön zusammenfassen lässt, erscheint in der aktuellen Zeit 43/2007 ein Artikel über das bevorstehende Ende des Gangster-Raps von einem in diesen Gefilden bewanderten und auch sonst in Sachen schwarzer Kultur sehr erfahrenen Autor names Jonathan Fischer. Als Wachablöser des Gangsta-Rap werden solch talentierte Musiker wie Common, Mos Def, Talib Kweli und allen voran Kanye West genannt.

Falls die Entwicklung im amerikanischen Musikbusiness (denn das bleibt es auch mit dem Hochhalten von sehr zu bejahenden Ansichten noch) wirklich diesen Weg gehen wird, ist Amerika uns wieder einen Schritt voraus. Während hier gerade erst angefangen wird, mit Gewaltgeschichten aus der Hood Müttern von Kindern das Fürchten zu lehren, ist man auf der anderen Seite des Sees schon wieder dabei, davon abzukommen.

Auf jeden Fall jedoch gilt es, dem Autoren Respekt für seinen Text zu zollen, denn ich werde bestimmt nicht der einzige sein, der mit Beschämen gestehen muss, von diesem Namen noch nie zuvor etwas gehört zu haben.

Links zum Thema:

Portrait über Jonathan Fischer
Autoren-Seite von Jonathan Fischer bei jetzt.de, dem jungen Nachrichtenmagazin der Süddeutschen Zeitung
Kurze Biografie von Jonathan Fischer
MySpace-Seite von Mos Def
MySpace-Seite von Talib Kweli, auf der man sich das komplette, aktuelle Album „Eardrum“ anhören kann
MySpace-Seite von Common
MySpace-Seite von Kanye West

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